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ZENTRUM FÜR KOLLEKTIVKULTUR E.V.

Dancefloor vom Bunker mit Blick auf das DJ-Pult. Über dem DJ-Pult eine Reihe Runderlichter mit der Projektion 'ZfK' drauf in weiß/blau

Das Zentrum für Kollektivkultur e.V. ist ein zeitlich unbefristetes Kulturprojekt in Bremen, das aus einem Zusammenschluss des Anderswo Kollektiv e. V. und des Conartism Kollektivs hervorgegangen ist.
Die Mitglieder des ZfK gestalten seit Jahren einen bedeutenden Teil des Bremer Subkulturprogramms. Mit dem Clubraum NEUBAU soll ein Frei- und Kulturraum geschaffen werden, der die Bremer Szene nachhaltig stärkt.

In Bremen existieren bislang nur wenige Kulturprojekte, die konsequent auf gemeinsame, partizipative Räume setzen. Häufiger finden sich Formate, die sich auf sogenannte „Parallelangebote“ konzentrieren und sich entweder ausschließlich an Menschen mit Behinderungen oder ausschließlich an ein nichtbehindertes Publikum richten.

 

Die Zusammenarbeit und erste Konzeptentwürfe zwischen KBS e. V. und ZfK e. V. entstanden bereits 2022 am damaligen Standort auf dem Kaffee-HAG-Areal in Walle. In Teilen des ehemaligen Kaffeeröstereigebäudes am Bremer Hafen sollte ein vielfältiger Veranstaltungsort entstehen. In Kooperation mit dem Kollektiv Barrieren Sprengen e. V. wurde das Projekt von Beginn an unter den Gesichtspunkten Barrierefreiheit und Inklusion von Menschen mit Behinderungen entwickelt. Aufgrund von Hürden im behördlichen Genehmigungsverfahren erfolgte 2025 der Standortwechsel in die Bremer Neustadt.

Das Kollektiv Barrieren Sprengen e. V. zog gemeinsam mit dem ZfK e. V. in die Bremer Neustadt um. Das neue Projekt NEUBAU widmet sich erneut der Entwicklung und Durchführung vielfältiger kultureller Veranstaltungen. Der ehemalige Zivilschutzbunker B25 bietet die Möglichkeit, einen abwechslungsreich kuratierten Kulturraum zu schaffen – für Konzerte, Ausstellungen, Vorträge, Workshops und weitere Veranstaltungsformate.

Gemeinsam mit dem Kollektiv Barrieren Sprengen e. V., einem Architekten und dem Verpächter fanden bereits mehrere Begehungen statt, bei denen physische und räumliche Barrieren identifiziert und mögliche bauliche Anpassungen diskutiert wurden. Darüber hinaus analysieren wir digitale und programmatische Barrieren, um Barrierefreiheit nicht allein baulich, sondern als umfassendes Konzept zu verstehen. Parallel laufen Anträge auf Fördermittel, um das Gesamtvorhaben umsetzen zu können.

Ziel ist es, Inklusion sowohl in der räumlichen Gestaltung als auch im Programm nicht als Sonderformat zu verstehen, sondern sie als selbstverständlichen Bestandteil des subkulturellen Mainstreams zu etablieren.

 

 

Begleitet wird das Vorhaben vom Landesbehindertenbeauftragten der Freien Hansestadt Bremen, Herrn Arne Frankenstein. Insbesondere im Rahmen der Kooperation mit dem Kollektiv Barrieren Sprengen e. V. unterstützt er das Projekt NEUBAU beratend und steht dem Vorhaben mit seiner Expertise zur Seite.

 

Weitere Informationen zum Zentrum für Kollektivkultur e.V. und den Räumlichkeiten findet ihr unter:

zfk-hb.de