Interne Vor- und Nachbereitung
Die Ablaufpläne für Auf- und Abbau wurden überarbeitet und klarer strukturiert, wodurch die Zusammenarbeit zwischen den Crews effizienter gestaltet werden konnte. Verantwortlichkeiten wurden eindeutig zugeteilt, sodass kein Aufgabenbereich unter den Tisch fallen konnte.
Aufgrund der Sorge vor Schlechtwettersituationen war eine stärkere Recherche zur Mattenreinigung zum Abbau notwendig. Wir planten mehr Reinigungsgeräte und Helfende ein, um für jegliche Wetterlagen gewappnet zu sein.
Wie die Jahre zuvor handhabten wir eigenständig unser Budget. Zusätzlich wurde gezielt Öffentlichkeitsarbeit betrieben, in dem E-Mails an Träger, Wohngruppen und vergleichbare Institutionen versendet wurden, um auf unser Angebot aufmerksam zu machen.
Das Gelände
Die verlegte Mattenanzahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr (siehe Tarmac 2024) erneut um 25 % erhöht. Nicht nur die Hauptwege wurden dadurch großzügiger angelegt, sondern auch Fluchtwege und Aufenthaltsorte („Chill-Spaces“) erweitert.
Durch die über die Jahre verbesserte Crew-Kommunikation haben sich zunehmend barrierefreie Konzepte in den Floor-Konstruktionen der Kollektive etabliert. Als Ergebnis wurde der Hauptweg zu Vacanca deutlich breiter angelegt, und die Bühnen Brausecus, Poly, Nest und Lila Drache wurden vollständig rollstuhlgerecht gebaut. Dies beinhaltete nicht nur zusätzliche Podeste und Rampen im Publikumsbereich, sondern auch die barrierefreie Zugänglichkeit von Bars und "Chill-Spaces".
Zur Ebnung der Wege wurde zusätzlich Rindenmulch bestellt und unter den Matten verteilt.
Sanitäranlagen
Erneut boten wir drei barrierefreie Dixi-Toiletten, einen barrierefreien WC-Container sowie einen Kombi-Container mit Warmwasser an.
Alle sanitären Anlagen waren mit Beleuchtung, Desinfektionsmittelspendern und Schließsystemen ausgestattet.
Der Zugang zu den Anlagen war für Menschen mit einem Euroschlüssel gesichert, der bei Bedarf vor Ort gegen Pfand ausgeliehen werden konnte.
Teilhabe-Camp und -Tickets
Wie im Vorjahr boten wir im Teilhabe-Camp eine speziell ausgestattete Infrastruktur im Campingbereich für entsprechende Bedarfe.
Unter einem wettergeschützten Pavillon standen Stromanschlüsse für Hilfsmittel sowie ein Medikamentenkühlschrank bereit. Das Camp befand sich erneut in einem ruhigeren Bereich; zusätzlich wurde ein besonders stiller Bereich für Menschen mit höherem Ruhebedarf abgesteckt.
Ein barrierefreies Dixi-Toilette befand sich in unmittelbarer Nähe und war über einen Weg aus Schwerlastmatten zugänglich.
Hilfsmittel wurden nach Voranmeldung oder auf Nachfrage vor Ort ausgegeben: Feldbetten, Schlafsäcke, Ersatzrollstühle, Gehörschutz und polarisierte Sonnenbrillen.
Unabhängig vom regulären Ticketverkauf koordinierten wir die Kommunikation mit den Gästen und verwalteten ein Kontingent von 30 Teilhabe-Tickets.
Beim Eintreffen am Haupteingang wurden wir bei Bedarf über Funk informiert und händigten die angefragten Hilfsmittel aus.